Wir machen uns auf den Weg zum Regenwald und Nationalpark Ranomafana!
Mit im Gepäck: Simone und Julian! Die sind zwar erst den zweiten Tag in Madagaskar, aber Pablo und ich kennen was reisen anbelangt keine GNADE :-)
Zumindest haben wir ein Auto! Das fährt zwar erstmal noch nicht, weil der Fahrer merkt, dass kein Benzin im Tank ist (kurze Anmerkung: da kenne ICH mich ja besser mit Autos aus!), aber dafür ist der Chaffeur nett und wir frohen Mutes.
Die Landschaften an denen wir auf unserem Weg in den Süden vorbeikommen sind superbe. Hier sieht man mal wieder Reisfelder (ich gebe zu, die habe ich nun schon öfters gezeigt, aber ich finde sie einfach soooo krass grün!). Madagaskar hat übrigens den höchsten Pro-Kopf-Konsum an Reis weltweit - Reis wird hier 3x am Tag gegessen.
Okee....es geht erstmal nicht weiter. Der Fahrer dieses Wagens dachte sich, dass es sich mit Rhum besser fährt als ohne.
Wenigstens ist die Landschaft schön - Fototermin! ...der arme Chaffeur - der sagt sich wahrscheinlich auch: "Nie mehr 4 Vazaha auf einmal im Auto".
Bienvenue à la foret tropicale (zumindest sind wir fast da)!
Typisch Madagaskar:
es fängt in Strömen an zu regnen und wir denken die Welt geht unter....
10 min später!
Wasserfall! - etwas nass....
Bevor wir in Ranomafana ankommen, halten
wir in Ambositra einem kleinen
Dorf, welches für sein Kunsthandwerk bekannt ist. Die Figuren, Stühle, Trommeln
und Bilder werden meistens in den etwas weiter entfernten Zafimaniry Dörfern
hergestellt
- das Verkaufszentrum
Madagaskar’s für Holzkunstwerk ist aber Ambositra (was auch in der Regenzeit
leicht zu erreichen bleibt).
Finde den Vazaha!
Must - have!
Irgendwie kann ich mich gegen die Jungs nicht
durchsetzen und unser Chauffeur gibt uns eine Stunde. EINE STUNDE?! Also, ich
komme zurück mit meiner Schwester – und die Jungs auch (quelle surprise! - und irgendjemand muss ja die Trommel tragen).
Das
habe ich auch allen Verkäufern und Holzschnitzern erzählt, also Vici, wir
werden Spaß haben ;-))
Maki Maki Maki
Hier besuchen wir ein Atelier, in welchem
die Holzkunstwerke angefertigt werden. Acht Personen malen, sägen und schnitzen
hier unten, was oben im Laden verkauft wird. Impressionante.
ok! ich bin ja schon fertig mit Fotos :-) ...wir müssen los!
Noch kurz Bananen und Litchis kaufen und schon sind wir wieder auf dem Weg --> nach Ranomafana!
Wir sind im Nationalpark angekommen!
Schon unser Hotel (=Bungalows) bietet eine tolle
Flora und Fauna!
Selbst die Spinnen sind hier schön :-) ...das ich so etwas mal schreiben würde...
Litchi-Baum direkt vor dem Hotel.
Noch am selben Abend machen wir eine
Nachtwanderung!
Hier sehen wir tolle nachtaktive Tiere, wie zB den kleinsten Lemuren Madagaskars! Er wiegt nur 45 Gramm und ist soo süß!
Der Nationalpark Ranomafana wurde erst 1991
auf Drängen von Wissenschaftlern gegründet. Er beheimatet 12 Lemurenarten (wir
haben 6 davon gesehen!) und viele andere Tiere. Vor Gründung des Parkes lebten
hier noch Menschen in Höhlen – also vor ca. 25 Jahren – unvorstellbar, oder?
Natürlich regnet es im Regenwald :-) aber nur anfangs.
Wir entscheiden uns für eine 10 km Tour, übermütig? Aber die Tour lohnt sich!
Gut getarnt
Hahah O-Ton Jutta (zum 10. Mal!):
“ Aber
Pablo, sooo cool der kleine Lémurien mit seinen großen Augen!”
- "Ja, wie im Film...weißt Du wenn der King Julian den kleinen ....."
- "Ja, wie im Film...weißt Du wenn der King Julian den kleinen ....."
Coucou!
Woohoo - irgendwo ist sicher ein Lémurien!
Mhm Litchi ....
in der Mittagspause. Und es regnet auch nicht mehr!
Gangsta. Man muss hier etwas aufpassen wegen der vielen Blutegel. Deswegen besser die Hosen in die Socken.
Ciaoi! Bis zur nächsten Reise!
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